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Weizen

Steckbrief Weizen
(Englisch: Wheat, Französisch: Blé, Spanisch: Trigo) :

Aussaat: Oktober
Ernte: 13. August 2021
Wuchshöhe: 50 bis 100 cm
Nutzung: menschliche Ernährung und Tierfutter
Inhaltsstoffe: 60 % Stärke, 12 % Eiweiß, 2 % Fett und 13 % Wasser
Sorte: Winterweizen KWS Talent

Interessantes zum Weizen:

Bereits 6700 v. Chr. wurde er im heutigen Irak gefunden.
Der Anbau von Weizen dauert circa zehn Monate und spielt weltweit eine enorme Rolle. Neben Reis stellt Weizen die wichtigste Getreideart für die menschliche Ernährung dar.
Das Saatgut wird maschinell ausgestreut und dem Boden entsprechend angepasst.
Beim Dreschvorgang werden Körner, Ähren und Halme getrennt.
Die Halme dienen als Stroh und die gereinigten Körner ergeben Mehl oder Grieß.
Die Ähren des Weizens können senkrecht oder ein wenig geneigt stehen.
Pro Ähre sind drei oder fünf Blüten vorhanden.
Jede Ähre bringt in etwa 25-40 reife Körner hervor.

Von der Aussaat bis zur Ernte:

jetzt gerade laufend: Die Saatbettvorbereitung:
Der Boden wird durch Grubbern und Pflügen aufgelockert. Hierbei wird das Unkraut und die Stoppeln der Vorfrucht untergepflügt, in dem die obere Erdschicht nach unten gedreht wird. Anschließend wird die Erdoberfläche mit einer Egge eingeebnet und eine feinkrümelige Oberfläche entsteht. Dann kann die Sämaschine starten. Das Saatgut ist zertifiziertes Saatgut . Es ist frei von Unkrautsamen und geschädigten Körnern und meist gegen verschiedene Krankheiten gebeizt.

Anfang Oktober wird das Saatgut ca. 3cm tief in der Erde gesät.
Im November wird es gegen Blattläuse, Ungräser und -kräuter gespritzt.
Während des Winters haben wir keinen Einfluss mehr und müssen warten.
Das Korn benötigt Luft, Wasser und eine Mindesttemperatur (> 5 ° C) . Ist das gegeben, beginnen die Keimwurzeln und der Keimling zu wachsen und Blattspitzen werden an der Erdoberfläche sichtbar. Das nennt man „Auflaufen“ der Saat. Den Winter überdauern die zarten Pflänzchen im sogenannten Dreiblattstadium.

Im Frühjahr erfolgt eine Schwefel-Düngung von Ackerkulturen und Grünlandbeständen.
Der Weizen, die Gerste und das Dauergrünland wird mit 40 kg/ha Ammoniumsulfat-Lösung (ASL) gedüngt. Dieser Mineraldünger ist für die Pflanzen von großer Bedeutung.
Nicht immer, wenn Ihr eine Spritze auf dem Feld seht, sind da chemische Pflanzenschutzmittel drin. Gut die Hälfte der Fahrten dienen der Pflanzenernährung.
Der normale Schwefelgehalten im Boden (ca. 10 kg/ha S) reicht für die Pflanze nicht aus.
Etwas 14 Tage später wird mit Gülle gedüngt. Dieser organische Dünger versorgt die Pflanzen mit weiteren wichtigen Nährstoffen wie Stickstoff (N), Phosphat (P2O5), Kalium (K2O) sowie Magnesium (MgO) enthalten.

In dem pdf-Dokument “Entwicklungsstadien im Getreide” – Quelle:  Landwirtschaftskammer NRW, könnt ihr sehen, wie das Blatt im Laufe seiner Entwicklung aussieht.  

Feldrandschild – Weizen

Informationen zum Weizen – Quelle: ima.de

Entwicklungsstadien im Getreide